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Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wo all die rotwangigen, dickbäuchigen, sympathischen jungen Männer abgeblieben sind?
Diese Frage beschäftigt mich seit geraumer Zeit.
Also fing ich zu recherchieren an, investigativer Journalismus, Wallraff-mäßig undercover als Rentier.
Alle entwickelten Theorien, alle Fährten können nunmehr getrost in der Pfeife geraucht werden, quasi dust in the wind.
Letztlich bleibt´s dabei, wir alten Journalisten-Hasen wissen das selbstverständlich seit Langem:
Du musst zur rechten Zeit, am rechten Ort sein, bringt sonst alles gar nichts.
Glückspilz, der ich naturgemäß bin, gelang es mir folgende skandalöse Beweisfotos zu schießen und trotzdem unerkannt zu bleiben, wenn das angeklebte Hirschgeweih beim Festhalten an der Regenrinne auch etwas störend war.

Doch sehen Sie selbst:

mitten in Deutschland, am hellichten Tag.
Der rot gekleidete Sektenanführer wartet ungeduldig vor einem gutbürgerlichen Haus.

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Ein junger Mann enteilt der guten Gesellschaft,

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wirft sich in die Arme des Bärtigen,

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man besteigt den geparkten Schlitten und fährt gemeinsam weg.

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Die Zukunft des Anzugträgers ist mitnichten ungewiss.
Wenn sie nicht unterwegs noch irgendwo einen Happen gegessen haben, wird sich der junge Mann binnen kürzester Zeit hier wiederfinden:

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Was bietet diese Kommune ihren Bewerbern?
Ist es das Frauen-lose Leben?
Womit kann dieser exklusive Männerklub seine Aspiranten locken, was eine Karriere als Pfarrer in der katholischen Kirche lediglich zur zweiten Wahl degradiert?
Es müssen wohl die breit gefächerten Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Mitglieder sein.

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Hier kann man einfach mal den Führerschein machen,

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Liebe und Zuwendung ganz offen genießen,

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in friedlichem Nebeneinander Mann aus Stein sein.

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Endlich weg mit dem Gürtel: goodbye Sixpack, hello Fassfigur!

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Endlich mal ne eigene Kerze darf man haben

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und ne Runde pennen kann man auch, wann immer man will.

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Mitten in Deutschland werden die gemütlichen Männer immer weniger zur Weihnachtszeit.
Es bleibt zu hoffen, dass der junge Anzugträger wählen darf und nicht das machen muss, wovon sie grad zu wenig da haben.

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Sonst bleibt immer noch die katholische Kirche.

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