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Oh mein Gott. Mon dieu aber auch! Was für eine Party. Wir reden hier von frisch gerösteten Haselnüssen in sämiger, frisch aufgeschlagener zartbitter Schokoladenmousse.

Gourmetdüfte bei Duschgels riechen ja gern mal echt schlecht, künstlich wie kandierte Kirschen.

Aber dieses, oh mein Gott…

Ich betrete einen kleinen Laden in einer Seitengasse im Pariser Stadtteil Montparnasse. Das kleine Glöckchen bimmelt silberhell. Eine Chocolaterie wie aus dem Märchen: dunkellila gestreifte Tapeten, ein bordeauxroter Teppich. Ich lasse meine karamellfarbenen Rehaugen über die Glasplatte der alten Ladentheke streifen… Liebevoll verzierte Petit Four, Rosenblätter aus Marzipan, Eclairs gefüllt mit frisch geschlagener Sahne, Törtchen aus Blätterteig und Zuckerguss. Die kleine französische Amelieverkäuferin hebt die Glasglocke für mich: Macarons, feinstes Baisergebäck aus Mandelmehl. Ich schließe die Augen für einen Moment, atme tief ein und versuche diesen Duft in Gedankenflaschen abzufüllen.

Ich öffne die schlichte zylinderförmige Flasche, schnuppere und da ist er wieder, dieser Duft. Nicht zu süß, nicht zu herb. Genau richtig. Ich möchte mich wie ein Schnitzel in diesem Duft wälzen und paniert als kleiner Schokokeks durch mein Leben hüpfen. Zumindest zur Weihnachtszeit.

(Goldfarbene Schrift auf dunkelbraunem Untergrund, optisch hübsch und schlicht gehalten, weicher, weißer Schaum, auch für empfindliche Wimmerl wie mich geeignet.)

Phänomenaler Duft.

(Le Club de Createur de beaute)

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(Aufdruck: „Weiße Schokolade und Haselnüsse. Die ganze Leidenschaft des Meister-Patissiers Christophe Felder in einer Dusche mit dem zarten Duft nach Macarons mit weißer Schokolade und einem Hauch knackiger Haselnüsse“. Sag ich doch.)

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