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„Folge Deiner Angst“, sagt Rilke. Geh durch die Angst durch, geh durch das hindurch, was dich bis jetzt davon abhält, bestimmte Türen aufzumachen.
Und dann tritt stark und strahlend hervor aus dem Dunkel.

Die Tür aufzustoßen ist gar nicht so schwer. Sag dem, der sagt: „Du kommst da ned rein“  „Doch, komm ich schon“ ins Gesicht.
Aber sie offenzuhalten, sie immer wieder aufzumachen, weil sie immer wieder zufällt, das ist schwer.
Bloß gut, dass man Muskeln in den Oberarmen entwickelt, wo vorher keine Muskeln waren.
Vielleicht, irgendwann, wird man sich  einen Türstopper leisten können. Irgendwann.

Wer, wenn nicht wir.
Wann, wenn nicht jetzt.

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