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Menschen sagen, viele Frösche müssen geküsst werden, um einen ordentlichen Prinzen abzubekommen.

Peggy wusste immer genau, wie der Prinz aussehen soll.

Sie hat Bilder von ihm.

In ihrem Kopf.

Von nichts kommt nichts. Und wo ein Wille ist, ist ein Weg.

Man kann alles im Leben erreichen, wenn man sich nur richtig darum bemüht. Das sagt sich Peggy immer. Auch das Glücklichsein funktioniere so. Man müsse es nur wollen.

Frosch 1:  

NIX.

Frosch zwei:

AUCH NIX. (Obwohl sich bei dem die Ohren schon ein bisschen verfärbt haben)

 

 

 

Frosch drei:

der wars! Nein. Der war auch nix. Alle waren sie nix. Nicht das, was Peggy gesucht hat. Was sie im Kopf hatte.

Vielleicht darf man gar nichts im Kopf haben. Muss leer sein, wenn man Frösche küssen soll.

Peggy wird ganz schlecht, wenn sie an die Fußballmanschaft von Fröschen denkt, die sie noch küssen soll.

Sie sagt, irgendwann, schaun sie alle gleich grün aus.

Peggy hält ihren Vater nicht grundsätzlich für einen Lügner. Peggys Vater hat stets zu ihr gesagt: „Man kann alles im Leben erreichen, wenn man sich nur richtig bemüht.“

Aber so sehr sie sich bemüht, sie kann niemanden zwingen, sie zu lieben. Peggy sagt, sie arbeitet noch daran.

Ich werde Peggy demnächst besuchen.

Sie braucht eine goldene Kugel. Viel dringender als all die Froschvisagen.

Und außerdem werde ich ihr sagen, dass man bei manchen Froschexemplaren auf das Küssen verzichten kann. Es gibt neuere Versionen des Märchens, in denen die einfach an die Wand geklatscht werden.

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