Schlagwörter

, ,

Manchmal, wenn sie fernsieht, streichelt Peggy ihr eigenes Gesicht.

Sie berührt ihre Augen, lässt Wimpern über Finger streifen, gibt sich Schmetterlingsküsse auf die Hand, zarte Wimpernschläge. Sie ist erstaunt, wie lang ihre Wimpern sind.

Peggy hasst es, wenn Menschen sie wie zufällig berühren.

Sie spürt die Energie dieser Menschen. Manchmal kann sie sogar sehen, was diese Menschen denken.

Wenn der Sog sehr stark ist, schläft Peggy mit ihrem alten Teddy im Arm.

Als sie 5 Jahre alt war, hat sie gedacht, er umarmt sie zurück. Besser als nichts denkt sie heute. Sie versteckt ihn im Schrank, weil sie sich für ihn schämt. Ich glaube, sie schämt sich für sich.

In einer psychologischen Fachzeitschrift hat Peggy gelesen hat, „dass Glück nur eine Fehlfunktion des vegetativen Nervensystems sei. Die nicht allzu häufig vorkomme“.

Peggy sagt, das könne nicht stimmen.

Peggy sagt, sie sei ein glücklicher Mensch.

Ein positiver Mensch.

Ich glaube, Peggy denkt, dass man in allem perfekt sein kann, wenn man sich nur genug anstrengt.

Advertisements