1. Tag:

Ich trage das lavendelfarbene Sommerkleid, meine Haare glänzen wie Kastanien in der Wintersonne. Ich rieche die feuchte Erde des Frühlings und vergesse, dass das Laub im Herbst wie tot von den Bäumen fällt.

Ich gehe auf diesem Weg.

Der einzige Weg, den ich kenne.

Ich stolpere und falle in ein Loch.

2. Tag:

Ich trage das Sommerkleid, meine Haare glänzen in der Wintersonne, ich rieche den Frühling und vergesse den Herbst.

Ich gehe auf diesem Weg, den ich kenne.

Ich stolpere und falle in ein Loch.

Ich halte mich krampfhaft an meinem Mädchenkleid fest,

ich verberge mich in den Schlupfwinkeln des Kleides,

das mir angezogen worden ist.

3. Tag:

 Ich trage das Kleid,

 meine Haare glänzen,

ich rieche und vergesse. 

 

Ich sehe den Weg.

 

4. Tag:

Ich gehe einen anderen Weg.

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