Oft merke ich erst, wenn ich esse, wie viel Hunger ich habe. Ein Mangel ist mir nicht bewusst, so lange, bis er befriedigt wird.

Sie macht mir jeden Morgen ein Müsli mit Nüssen und Apfelschnitzen zurecht, zum Mitnehmen. Die Apfelstückchen beträufelt sie mit frischer Zitrone. Damit sie nicht oxidieren.  Sie füllt mir Kaffee in meine Thermotasse. Sie schabt mir Karotten und schneidet mir rote Paprikaschoten in mundgerechte Stücke. Sie stellt mir meine Adelholzener Classic Mineralwasserflasche neben die Tür, damit ich sie nicht vergesse.

Bei mir kann ich drei Magnums zum Frühstück essen und es juckt keinen.

Bekocht werden, abgeholt werden, gebügelt werden.

3 Wochen lang ist das das Himmelreich. Himmelreich liegt 5 km vor Salzburg.

Eine streunende schwarze Katze im Garten. Jeden Tag stellt ihr meine Mutter ein Schüsselchen gewärmte Milch hin. Wann auch immer die Verwilderte an der Balkontür kratzt, bekommt sie ihr Essen.

Anfassen lässt sie sich nicht. Sie ist keine die maunzend um die Beine schleimt.

Sie wird nicht bleiben können. Sie muss Mäuse jagen, sich in Scheunen verstecken, über Hausdächer schleichen, die Dinge der Nacht suchen und mit ihnen kämpfen.

Aber sie weiß, wo sie immer ein Schälchen warme Milch bekommen kann.

„i hob jetzt an Schreib Blog“

“ i hob a an Schreibblock“

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